Auf den Punkt
*Zin 1: Selbstvertrauen
Selbstvertrauen und Leadership
Alle reden von Tools. Wir nicht! Denn Leadership beginnt mit einem Denken gewissermaßen von der Sprache her.
Selbstvertrauen ist als Begriff eine geistige Errungenschaft der Moderne. Die Antike verfügte nicht über den modernen Begriff des Selbstvertrauens. Wer führen will, muss seine Sprache als Werkzeug benutzen. Wäre die Sprache eine Axt, müsste sie von Zeit zu Zeit geschärft werden. Nichts anderes tut der französische Philosoph Alain (1868-1951), wenn er die Bedeutungen der christlichen Tugendbegriffe Glaube, Hoffnung und Liebe aus ihrem gewohnten Kontext herauslöst und in einen neuen Kontext überführt. Das Ergebnis können Sie im ZIN nachlesen. Führende können auf diese Weise neue Bedeutungen schaffen, indem sie konventionelle sprachliche Ausdrücke neu kontextualisieren.